Die Corona Krise stellt Krankenhäuser vor zusätzliche Herausforderungen. PIATO hat einsatzfähige Lösungen, Krankenhäuser und das Klinikpersonal effektiv in der Bewältigung der Krise, die den bestehenden Pflegenotstand verstärkt, zu unterstützen.

1. Entlastung des Pflegepersonals

In Zeiten eines erhöhten Patientenaufkommens und einer erhöhten Bettenbelegung ist jede Senkung von Laufarbeit und Rufstress eine umso wichtigere Entlastung des Pflegepersonals. Der digitale Pflegeruf von PIATO senkt die Laufarbeit um ca. 30% und reduziert den rufbedingten Stress.

2. Infektionsprävention durch Mitwirkung der Patienten

In Zeiten einer erhöhten Ansteckungsgefahr ist die Einbindung der Patienten in die Handhygiene umso dringlicher. In PIATO werden Patienten gezielt in die Handhygiene und ihre Bedeutung eingewiesen. Sie dokumentieren ihr eigenes Hygieneverhalten und das des Klinikpersonals. Das unterstützt, die Hygiene Compliance trotz Mehrbelastungen hoch zu halten.

3. Einspeisen aktueller Schutzmaßnahmen für Patienten

In wechselhaften Zeiten, wo es darauf ankommt Patienten schnell über Schutzmaßnahmen und etwaige Änderungen zu informieren, ist die Möglichkeit dies über das Infomedium PIATO zu tun eine große Hilfe. Dies erlaubt es Informationen fortlaufend zu aktualisieren und auf Aushänge, Handzettel usw. zu verzichten

4. Digitale Schmerzerfassung von Patienten

In Zeiten eines zugespitzten Personalengpasses in der Pflege ist die digitale Schmerzerfassung durch die Patienten für die Pflegekräfte eine echte Entlastung. Sollte der von den Patienten erfasste Schmerzwert einen vorher definierten Schwellenwert übersteigen erhalten die Pflegekräfte automatisch einen Pflegeruf. Damit ist sichergestellt, dass die Schmerzmedikation auch bei einem zugespitzten Personalengpass aufrechterhalten bleibt.

5. Kontrolle des Tagesbefindens von Patienten

In Zeiten, wo Pflegekräfte durch die Versorgung schwerkranker Patienten besonders beansprucht werden, könnten die weniger schwer erkrankten Patienten zu kurz kommen. Mit PIATO dokumentieren Patienten täglich ihr Befinden wie Angst und Stress. Dadurch können Ärzte und Pflegekräfte die Patienten herausfiltern, die der Betreuung z.B. durch den Sozialdienst bedürfen. Durch die Materialien in PIATO werden die Patienten im Umgang mit ihrer Befindlichkeit unterstützt.

6. Stärkung patienteneigener Heilungsressourcen

In Zeiten, in denen sich Pflegekräfte noch weniger als sonst um Patienten kümmern können und wo es zugleich wichtig ist die psychische Widerstandskraft von Patienten zu stärken, gewinnt das digitale Unterstützungsmedium PIATO besondere Bedeutung. Damit können Patienten selbstwirksam ihre Heilungsressourcen aktivieren und lernen, was sie für sich selbst tun können, um Krankheiten zu bewältigen.

7. Kontrolle der Beanspruchung in der Pflege

In Zeiten, in denen aufgrund besonderer Umstände die Mindestbesetzung in der Pflege ausgesetzt wird, besteht die Gefahr einer unkontrollierten Überbeanspruchung des Pflegepersonals. Mit dem Modul Ressourcenpflege können Pflegekräfte schnell und effizient am Ende eines Dienstes ihre Beanspruchung kontrollieren und reflektieren. Die anonymisierte Dokumentation der Angaben ermöglicht es, die Beanspruchung auf Stationsebene zu kontrollieren und im Bedarfsfall Gegenmaßnahmen einzuleiten

 

Digital unterstützte Pflege, die Pflegekräfte entlastet und Patienten aufrichtet!

Der PIATO Dreiklang digital unterstützter Pflege

1. Pflegekräfte dauerhaft entlasten

Unsere digitalen Lösungen helfen, Stress und (Spitzen-)Belastungen für Pflegekräfte spürbar zu senken. Dies verschafft der Pflege den Zeitgwinn, der ihr für die Patienten häufig fehlt.

Pflegekräfte entlasten bedeutet: Die Risiken für ihre eigene Gesundheit und die Sicherheit der Patienten wichtig zu nehmen.

Wirkfaktor: Zeit

2. Patienten kontinuierlich aktivieren

Unsere digitalen Lösungen fördern das aktive Mitwirken der Patienten  von der Aufnahme bis zur Entlassung. Ihre Kompetenzen zur Selbsthilfe  werden gestärkt und gefestigt.

Patienten aktivieren heißt: Ihre Fähigkeit und Verantwortung für ihre eigene Sicherheit und Heilung wichtig zu nehmen.

Wirkfaktor: Ressourcen

3. Pflege nachhaltig aufwerten

Unsere digitalen Lösungen fördern die wertschätzende Bedeutung der Pflege für Pflegekräfte und Patienten. Wirkungen guter Pflege werden transparent und messbar.

Pflege aufwerten bedeutet: Die Pflege der Psyche der Patienten und die eigenen empathischen Ressourcen der Pflege wichtig nehmen.

Wirkfaktor: Outcome


Die PIATO Module: Bedarfsgerecht und flexibel einsetzbar

  • einfach zu bedienendes, hochwertiges Ruf- und Feedbacksystem;

  • fördert Wertschätzung und Empathie im Patienten-Pflege-Dialog;

  • dokumentiert automatisiert rufbezogene Parameter;

  • vernetzt Pflegekräfte auf Station(en) sowie mit dem REA Team;

  • wertet rufbezogene Parameter wie Zeitaufwand und Leistungen pro Pflegekraft, Schicht und Station auf Knopfdruck aus;

Ressourcenpflege

  • digitale Eingabe der eingesetzten Ressourcen während einer Schicht

  • macht die Ausprägung von eingesetzten Ressourcen  transparent, addressierbar und veränderbar;

  • dient der Reflektion und Verarbeitung von Belastungen durch die Pflegekräfte selbst;

  • ermöglicht differenzierte Auswertungen auf Knopfdruck: datenschutzgerecht und betriebsratskonform;

  • bietet eine Entscheidungshilfe für die (Personal-)Planung sowie Maßnahmen zur Verbesserung;  




  • vermittelt Patienten die Wertschätzung und das Wir-Gefühl für Hygiene, AMTS, Schnittstellen;

  • erhöht dauerhaft die Compliance für die Händedesinfektion beim Klinikpersonal und bei Patienten;

  • erhöht die Compliance bei Patienten für die korrekte Einnahme der Medikamente;

  • stärkt die Verantwortung von Patienten im Umgang mit Risiken im Bereich Patientensicherheit;
  • digitale Angaben von Schmerz und Tagesbefinden von Patienten auf Knopfdruck auswertbar;

  • multimodales Konzept der Heilungsförderung zur Aktivierung der Ressourcen der Patienten;

  • vermittelt der Pflege Impulse zur psychischen Stabilsierung von Patienten;

  • vermittelt Patienten Anleitungen und Übungen zur Bewältigung von Schmerz und Krankheit;

  • zeigt frühzeitig den Bedarf an Unterstützung, z.B. durch den Sozialdienst sowie für das Entlassmanagement;