Unsere Lösungen

1. Weniger Rufstress und Laufarbeit für Pflegekräfte, mehr Zeit für Patienten, automatisierte Dokumentation der Rufleistungen

2. Verbesserte Patientensicherheit, Mitwirkung von Patienten bei der Hygiene, höhere Hygiene Compliance des Personals

3. Vermeidung Komplikationen in der Heilung, bessere Kontrolle der Behandlungen, Aufwertung befindensbezogener Leistungen

4. Beitrag zur Ressourcenpflege des Pflegepersonals, Reflektion der eingesetzten Ressourcen, Feedback für Verbesserungen

 

 

Unsere Grundlage

Auf der Grundlage unserer langjährigen Erfahrung im Krankenhaus haben wir PIATO entwickelt. PIATO ist ein digitales Behandler-Patienten-System, das Pflegende und Ärzte mit Patienten verbindet.

Herzstück ist die Befindens-Technologie (siehe unten). Wir kennen die Situation im Krankenhaus aus eigener Erfahrung. Wir wissen um die Belastungen, um den Stress und das Ringen mit Strukturen und Werten.

Mit Software allein ist es nicht getan. Daher integrieren wir in die PIATO Lösungen Kommunikationswerkzeuge, um analoge Maßnahmen und digitale Interventionen effektiv zu verzahnen. Wir vermitteln den praktischen Einsatz der Lösungen vor Ort.

Mit PIATO leisten wir einen substanziellen Beitrag, Pflegende und Ärzte zu entlasten, Patienten zu aktivieren und das Zusammenwirken von Behandlern und Patienten zu fördern. Dies unterstützt die Wirtschaftlichkeit des gesamten Krankenhauses.

Unsere Lösungen im Detail

  • einfach zu bedienendes, hochwertiges Ruf- und Feedbacksystem;

  • fördert Wertschätzung und Empathie im Patienten-Pflege-Dialog;

  • dokumentiert automatisiert rufbezogene Parameter;

  • vernetzt Pflegekräfte auf Station(en) sowie mit dem REA Team;

  • wertet rufbezogene Parameter wie Zeitaufwand und Leistungen pro Pflegekraft, Schicht und Station auf Knopfdruck aus;

  • vermittelt Patienten die Wertschätzung und das Wir-Gefühl für Hygiene, AMTS, Schnittstellen;

  • erhöht dauerhaft die Compliance für die Händedesinfektion beim Klinikpersonal und bei Patienten;

  • erhöht die Compliance bei Patienten für die korrekte Einnahme der Medikamente;

  • stärkt die Verantwortung von Patienten im Umgang mit Risiken im Bereich Patientensicherheit;

  • digitale Angaben von Schmerz und Tagesbefinden von Patienten auf Knopfdruck auswertbar;

  • multimodales Konzept der Heilungsförderung zur Aktivierung der Ressourcen der Patienten;

  • vermittelt der Pflege Impulse zur psychischen Stabilsierung von Patienten;

  • vermittelt Patienten Anleitungen und Übungen zur Bewältigung von Schmerz und Krankheit;

  • zeigt frühzeitig den Bedarf an Unterstützung, z.B. durch den Sozialdienst sowie für das Entlassmanagement;

  • digitale Eingabe der eingesetzten Ressourcen während einer Schicht;

  • macht die Ausprägung von eingesetzten Ressourcen transparent, adressierbar und veränderbar;

  • dient der Reflektion und Verarbeitung von Belastungen durch die Pflegekräfte selbst;

  • ermöglicht differenzierte Auswertungen auf Knopfdruck: datenschutzgerecht und betriebsratskonform;

  • bietet eine Entscheidungshilfe für die (Personal-)Planung sowie Maßnahmen zur Verbesserung;

Steckbrief der Befindens-Technologie

Beschreibung

System zur Erfassung und Veränderung von situativem Befinden und übergeordneten Befindens-Zuständen von Patienten im medizinisch-pflegerischen Bereich

Problemstellung

Die Verbalisierung des eigenen Befindens ist eine vertrauensabhängige Erkenntnisleistung. Innere und äußere Faktoren können die Antworten verfälschen und den Erkenntniswert herabsetzen. Behandlungen, die den Krankheitswert eines Befundes nicht in Relation mit dem Befinden setzen, können am Ende zu einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes führen.   

Zielsetzung

Befähigung des Patienten zur aktiven Mitwirkung bei Behandlungen und Erhöhung der positiven (Folge-)Wirkung von analog-digitalen Behandler-Patienten Interventionen; Perspektivenwechsel vom Befinden als Begleiterscheinung zum Befinden als Ressource und Ort der Verständigung und Veränderung

Technikeinsatz

Verbindet Technologien der Mensch-Technik-Interaktion und mobile Endgeräte mit anlogen Techniken der Gesprächsführung 

Elemente
  • digitale Befindens-Erfassung
  • edukative multimediale Impulse
  • Techniken der Gesprächsführung
  • Künstliche Intelligenz
  • VR Technologien
  • interoperable Schnittstellen
  • moderne Servertechnologien/Datenbank-Systeme
Beziehung

Die Befindens-Technologie steht in Beziehung zu den Entwicklungen im Bereich eHealth und mHealth und nutzt die Erfahrungen und Erkenntnisse u.a. der persuasiven Technologie, der Psychoneuroimmunologie sowie der Mitgefühl- und Resilienzforschung; Beziehungen bestehen auch zu den Diskussionen im Bereich der Medizin- und Pflegeethik 

Wirkprinzip

Analoge Befindens-Dialoge werden von den Patienten digital vor- und nachbereitet und mit digitalen Interventionen kombiniert; durch das Zusammenspiel analoger und digitaler Interventionen und einer verbesserten Gesprächsführung wird die Kommunikationsdichte erhöht sowie die Betreuungsqualität und Heilungsergebnisse verbessert; auf Seiten der Behandler werden ihre mitfühlenden Ressourcen einerseits geschont, andererseits aufgewertet

Voraussetzungen

eingerichtete WLAN-Infrastruktur, mobile Endgeräte (Behandler/Patienten) und Grundwissen in der Bedienung mobiler Endgeräte; Standardschnittstelle (HL7) zur Integration von Patientendaten in elektronische Datensysteme  

Einsatzgebiete

Alle Gebiete der Medizin und Pflege im stationären und ambulanten Bereich insbesondere bei schweren, langwierigen oder chronischen Erkrankungen, die die aktive Mitarbeit des Patienten erfordern

Nutzen
  • stärkere Einbindung des Patienten
  • gesicherte menschliche Zuwendung
  • verbesserte Heilungsverläufe
  • schnellere Rehabilitation
  • höhere Lebensqualität
  • bessere Ressourcennutzung der Behandler (Ärzte, Pflegekräfte)
  • geringere Kosten und höhere Wertschöpfung bei Behandlungen
  • Aufwertung von auf das Befinden bezogenen Leistungen